Tervueren & Co – Die nahen Verwandten

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Christian
Christian
Hier siehst Du mich mit meiner Belgischen Schäferhündin Cleo. Sie ist ein ehemaliger Polizeihund und seit drei Jahren bei mir. Mit ihr zusammen habe ich viel über Malinois und über Hunderziehung ganz allgemein gelernt. Mein Blog soll diese Erfahrung an Dich weitergeben. Viel Spass beim Lesen! Christian

Die vier Variationen des Belgischen Schäferhund (Kurzhaar, Rauhaar, Langhaar & Langhaar schwarz) sind eigentlich kaum nach ihrem Charakter zu unterscheiden. Alle sind sportlich, tapfer, energiegeladen, intelligent. Doch sie unterscheiden sich auch in einigen Punkten…

Malinois in Schwarz – Der Groenendael

Dieser Typ wurde wie die meisten Belgischen Hunderassen als Herdenschutzhund gezüchtet. Sein Name leitet sich vom Dorf Groenendaal ab. In Groenendaal gibt es ausser einer alten Dampfmaschine aus dem 18. Jahrhundert nichts zu sehen, wirklich Du wirst enttäuscht sein… Bleiben wir also beim Hund!

Die ganze Erscheinung des Groenendael ist elegant und edel: Sein Gang ist leichtfüßig, er trägt den Kopf selbstbewusst hoch. Sein auffälligstes Merkmal ist natürlich das lange schwarze Fell. Dieses ist für einen Hütehund geradezu ideal. Ob es regnet, hagelt oder schneit – all das macht ihm nichts aus, er ist jederzeit durch seine elegante schwarze Matte geschützt. verfügt über eine hohe Wachsamkeit, ist sehr aufmerksam, zeigt dabei aber keine Agressivität. Daher ist heute besonders als Familienhund sehr beliebt. Auch als Lawinenhund ist er oft im Einsatz.

Und noch was: Der Groenendeal ist ein Hund den man nichts ans Alleinsein gewöhnen kann. Jedenfalls nicht gut und nicht für lang. Er braucht den Kontakt zum Menschen, sonst wird er zutiefst traurig.

 

Lassie in schnell – Der Tervueren

Das Fell des Tervueren ist ebenfalls lang, nur ist es braun oder falbfarben wie beim Malinois, nicht schwarz wie beim Groenendael. Dieser Hund trägt außerdem die sogenannte Charbonnage, das heisst die Fellspitzen sehen aus, als hätte er sich genüsslich in Kohlenstaub gewälzt.

Wäre nicht die schwarze Maske die typisch für einige belgische Hunderassen ist, könnte man den Tervueren glatt für einen eleganten Deutschen Schäferhund halten. Er sieht natürlich um einiges eleganter aus. Übrigens leitet sich auch hier der Name von einer Gemeinde in Belgien ab. In der Umgebung von Tervueren in der Region Flandern befinden sich auch heute noch viele Zuchtbetriebe, die sich auf den gleichnamigen Hund spezialisiert haben.

Der Tervueren eignet sich übrigens hervorragend als Begleiter beim Joggen und Radfahren.

 

Entspannter Wuschelkopf – Der Laekenois

Der letzte Belgische Schäferhund ist auch eine Kurzhaar Variante, allerdings nicht ganz so kurz wie beim Mali. Dass Fell ist braun und rau. Da er in der Lage ist Haus und Hof leidenschaftlich zu verteidigen, wird er gern als Schutz- und Wachhund eingesetzt. Der Laekenois gilt als ruhigster Belgier, was bei dieser Hunderasse absolut nichts heißen will. Überschäumendes Temperament, hoher Bewegungsdrang und großen Lernvermögen zeichnen ihn aus.

Ursprünglich hütete der Laekenois mal Schafe auf den Guts-Ländereien des Schlosses Laeken, daher stammt sein Name.

Unterstützung bei der Erziehung Belgischer Schäferhunde erhältst Du hier.

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